Aus dem aktuellen Rundschreiben von Martin (vom 25. September) +++  Wirtschaftsvölker und Varroa +++ Vereinigen schwacher Völer +++ Aktivitäten im Kleingarten +++  Jahreshaptversammlung am 14. Oktober +++ 

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Die Wirtschaftsvölker sollten inzwischen alle aufgefüttert sein. In den zwei Zargen ist genügend Platz für 10 gut gefüllte Futterwaben. Springkraut und kanadische Goldrute haben noch für einen zusätzlichen Futtereintrag gesorgt. Fallen Ende September noch mehr als eine Mibe täglich, steht eine zweite Behandlung mit 100 ml Ameisensäure beim zweizargigen Volk an. Die Bienen und vor allem die Brut sind durch die Futterwaben und die Futterkränze gut geschützt. Probleme bereiten Anfang Oktober häufig die Temperaturen. 20 bis 25 Grad sollten es tagsüber sein und nachts nicht extrem abkühlen. Wenn die 100 ml in 4 Tagen verdunsten, kann man von einer genügend hohen Konzentration im Volk ausgehen. MAQS-Streifen ( mit Ameisensäure getränkt) sind eine Alternative. Direkt auf die Oberträger gelegt, wirken sie auch bei etwas ungünstigerer Witterung. Sie sollten aber nur bei wirklich starken Völkern angewandt werden. Während der Ameisensäurebehandlung solltet Ihr keinesfalls füttern. Der Milbenfall nach einer Behandlung hält ca 14 Tage an. Danach könnt ihr wieder den natürlichen Milbenfall kontrollieren. 
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Die Jungvölker sollten sich in allen Wabengassen tummeln und bei kühlen Temperaturen am Morgen mindestens 5 Wabengassen besetzen. Wenn das nicht der Fall ist vereinigt ihr es besser mit einem anderen Ableger oder einem schwachen Altvolk. Die Ableger könnt ihr einfach übereinander setzen. Entweder überlasse ich dann den Bienen die Auswahl ihrer Königin oder ich fange eine heraus und beweisele damit ein Volk mit einer zu alten Königin (alte Königinn herausfangen im verschlossenen Käfig die junge einen Tag zusetzen, dann den Verschluss durch Futterteig ersetzen und freifressen lassen). 
Will ich ein schwächeres Altvolk mit einem auch nicht allzustarken Jungvolk vereinigen, käfige ich die junge Königin in ihrem Volk unter Futterteigverschluss, fange die alte Königin aus dem Altvolk und kehre die Bienen vor das Jungvolk. Sie marschieren dann in das Volk ein. Futterwaben und eventuelle Brutwaben aus dem Altvolk setze ich auf das Jungvolk. Mit der häufigste Grund neben einem zu hohen Varroabefall für Winterverluste sind zu schwach eingewinterte Völker. 5000 bis 10000 Bienen sollten die Völker im Oktober haben. 
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Unsere Arbeiten im Kleingarten schreiten voran. Die Arbeiten vor der Gartenhütte zeigen schon jetzt das der Garten zu einem schönen Treffpunkt für den Verein wird. Im Oktober werden wir auch wieder ein paar Bienenvölker aufstellen. Ihr seid herzlichst eingeladen mitzuhelfen - immer Donnerstags um 17:00 Uhr oder Samstags um 10:00 Uhr. Wenn es das Wetter zulässt, laden wir euch kurzfristig zu einem gemütlichen Zusammentreffen im Oktober ein. 
Neben der Arbeit kostet die Umgestaltung auch Geld. Wer etwas dazu beitragen möchte, kann die Spendenplattform der Volksbank Bochum Witten "Heimathelden brauchen Möglichmacher", auf der unser Projekt eingestellt ist, nutzen.
Für jede Spende gibt es eine Spendenquittung. 
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Am 14 Oktober findet unsere Jahreshauptversammlung statt. Da wir uns immer noch nicht am Christopherushof treffen können, findet die Versammlung in der Zauberschule "Hexenkessel" in der Sprockhöveler Str. 111 in 58455 Witten statt.  Beginn ist 19:00 Uhr. Es gilt die aktuelle Coronaschutzverordnung. Wer am Treffen teilnehmen will, muss geimpft, genesen oder getestet sein. Wer schon weis, dass er kommen möchte, schreibe mir kurz eine Email, dann können wir besser planen.
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